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Generationenbeziehung im Wandel?

Untersuchungen zum Einfluss von Alter, Region und Kohorte auf familiäre Generationenbeziehungen im mittleren und höheren Erwachsenenalter

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Martin Grünendahl

Die Beziehungen zwischen den Generationen gehören ohne Frage zu den klassischen Themen sozialwissenschaftlicher Forschung und Modellbildung. In dieser Arbeit werden drei wesentliche Einflussfaktoren für Entwicklung und Wandel der Generationenbeziehungen diskutiert: Alter, Region und Kohorte. Durch die Kombination von Untersuchungen zum Einfluss des Lebensalters (mittleres vs. höheres Erwachsenenalter), der Lebensregion (Ost- vs. Westdeutschland) und der Kohortenzugehörigkeit (Jahrgänge 1900/05 vs. 1930/32) auf die Generationenbeziehungen wird eine umfassende Analyse des Phänomens möglich. Speziell der Kohortenvergleich mit Daten der 1965 begonnenen BOLSA-Studie und Ergebnissen der 1994 gestarteten ILSE-Erhebung erlaubt interessante Einblicke in das Wechselspiel von Kontinuität und Wandel der Beziehungen zwischen Eltern und Kindern.
Aus dem Inhalt: Generationenbeziehung im Wandel? – Soziale Beziehungen und Wohlbefinden – Theorie der intergenerativen Solidarität – Die Forschungsprojekte BOLSA und ILSE – Generationenbeziehungen im mittleren und höheren Erwachsenenalter – Generationenbeziehungen in Ost- und Westdeutschland – Generationenbeziehungen in der Kohorte 1900/05 und in der Kohorte 1930/32 – Wandel und Kontinuität der Generationenbeziehungen.