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Intensivtäterinnen beim Diebstahl

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Elke Grützediek

Die weibliche Diebstahlskriminalität ist eng verknüpft mit einem Phänomen, welches häufig als «Kleptomanie» oder «pathologisches Stehlen» bezeichnet wird. Die Einordnung derartiger Straftaten wirft für die hiermit im Strafverfahren konfrontierten Juristen nicht selten Probleme auf.
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung von Abgrenzungsmerkmalen zwischen dem «einfachen» und dem «pathologischen» Diebstahl aus juristischer Sicht sowie die Untersuchung der therapeutischen Möglichkeiten. Auf der Grundlage von Interviews und Akteneinsichten wurden Einzelfallanalysen von rückfälligen, therapeutisch betreuten Diebstahltäterinnen erstellt und mit ausgewählten Aktenfällen verglichen.
Aus dem Inhalt: Weibliche Diebstahlskriminalität: Statistik, Typologien, Sanktionen – «Kleptomanie» und «pathologisches Stehlen» – Einzelfallstudien anhand der Methode der idealtypisch-vergleichenden Einzelfallanalyse nach Göppinger – Gegenüberstellung von Vergleichsfällen – Abgrenzungskriterien – Einfluss der therapeutischen Betreuung.