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Das internationale Privatrecht des unlauteren Wettbewerbs in Deutschland und Italien

Eine die europäischen und internationalen Harmonisierungsbestrebungen berücksichtigende Darstellung

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Mirko Vianello

Weder das deutsche noch das italienische internationale Privatrecht sieht de lege lata eine wettbewerbliche Kollisionsregel vor. Daran hat weder das Inkrafttreten des deutschen Gesetzes zum IPR für außervertragliche Schuldverhältnisse und für Sachen von 1999 noch das italienische Gesetz zur Reform des Systems des internationalen Privatrechts von 1995 etwas geändert. Der Regelungsbedarf nimmt aber insbesondere im Hinblick auf die voranschreitende Globalisierung und die damit einhergehende Zunahme von sogenannten Multistate-Wettbewerbshandlungen, wie der Werbung im Internet, zu. Die Arbeit zeigt am Beispiel des gegenwärtigen Diskussionsstands in Literatur und Rechtsprechung beider Länder die Schwierigkeiten auf, die sich bei der Bestimmung des auf Wettbewerbshandlungen anwendbaren Rechts ergeben. Sie berücksichtigt vor allem auch die Harmonisierungsbestrebungen auf der Ebene des Gemeinschaftsrechts.
Aus dem Inhalt: Das Verständnis des unlauteren Wettbewerbs in Deutschland und Italien – Globales Wettbewerbsrecht – Rechtsangleichung und -vereinheitlichung des Lauterkeitsrechts innerhalb der Europäischen Gemeinschaft – Ausgangskollisionsnorm im deutschen und italienischen Wettbewerbskollisionsrecht – Entwicklung der internationalprivatrechtlichen Rechtsprechung und Literatur zum Lauterkeitsrecht in Deutschland und Italien – Differenzierung nach Fallgruppen – Das auf Multistate-Wettbewerbshandlungen anwendbare Recht – Internationale Zuständigkeit in Wettbewerbssachen.