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Verdeckte Gewinnausschüttung bei Konkurrenzhandlungen von GmbH-Gesellschaftern zu ihrer Gesellschaft

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Axel Wepler

GmbH-Gesellschafter, die sich wirtschaftlich außerhalb der GmbH, aber auf deren Geschäftsfeld betätigen, geraten in ein Spannungsverhältnis zur GmbH. Um Manipulationen der Gesellschafter am zu versteuernden Gewinn der GmbH zu verhindern, wird bei Konkurrenzhandlungen der Gewinn mittels des Rechtsinstituts der verdeckten Gewinnausschüttung «korrigiert», wenn der Gesellschafter Geschäfte auf eigene Rechnung tätigt, die der GmbH zuzuordnen wären.
Der Autor stellt die Rechtsinstitute der verdeckten Gewinnausschüttung und des zivilrechtlichen Wettbewerbsverbots sowie die zivilrechtliche Geschäftschancenlehre dar und untersucht die neue Rechtsprechung des BFH zur steuerrechtlichen Geschäftschancenlehre bei der verdeckten Gewinnausschüttung als Mittel zur Einkommensabgrenzung zwischen der GmbH und ihren Gesellschaftern.
Aus dem Inhalt: Verdeckte Gewinnausschüttung und steuerrechtliche Einordnung von Konkurrenzhandlungen – Die zivilrechtlichen Vorgaben des Wettbewerbsverbots und seine steuerrechtlichen Konsequenzen – Die zivilrechtliche Geschäftschancenlehre und ihre Anwendbarkeit auf steuerliche Sachverhalte.