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Die Schiedsfähigkeit gesellschaftsrechtlicher Streitigkeiten

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Markus Papmehl

Diese Arbeit wurde mit dem «Young Arbitrators Award» der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. ausgezeichnet.
Die schiedsgerichtliche Erledigung gesellschaftsrechtlicher Binnenstreitigkeiten wirft eine Vielzahl unterschiedlicher Fragen auf. Darunter befindet sich die Schiedsfähigkeit als wohl dringendstes Problem. Die Arbeit zeigt zunächst Funktion und Entwicklung der Schiedsfähigkeit auf und untersucht dann verschiedene gesellschaftsrechtliche Binnenstreitigkeiten auf die Möglichkeit, sie durch ein Schiedsgericht entscheiden zu lassen. Dabei fließen Erfahrungen aus Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika ein. Für besonders problematische Konstellationen werden praxisgerechte Lösungsvorschläge angeboten. Am Schluß werden die Schiedsfähigkeit nach der Neuregelung des deutschen Schiedsverfahrensrechts vorgestellt und ihre Konsequenzen im Hinblick auf die Entscheidung gesellschaftsrechtlicher Auseinandersetzungen erörtert.
Aus dem Inhalt: Begriff und Funktion der Schiedsfähigkeit – Die objektive Schiedsfähigkeit des Streitgegenstandes und die Vergleichsbefugnis – Die Schiedsfähigkeit des Streitgegenstandes in der Rechtsvergleichung – Streitigkeiten um die Erbringung der Einlage – Beschlußmängelstreitigkeiten – Der Informationserzwingungsanspruch in der Gesellschafterversammlung – Verantwortlichkeitsansprüche gegen Gründer und Leitungsorgane – Streitigkeiten um die Abberufung von Leitungsorganen – Die Klage auf Ausschließung eines Gesellschafters aus wichtigem Grund – Die Klage auf Auflösung einer Gesellschaft aus wichtigem Grund – Die Klage auf Nichtigerklärung einer Gesellschaft wegen Gründungsmängeln – Die objektive Schiedsfähigkeit nach neuem deutschen Recht – Die Schiedsfähigkeit gesellschaftsrechtlicher Streitigkeiten nach neuem Recht.