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Vergils Eklogen 3 und 7 in der Tradition der lateinischen Streitdichtung

Eine Darstellung anhand ausgewählter Texte der Antike und des Mittelalters

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Antje Schäfer

Die vorliegende Arbeit möchte einen Teilbereich der weltweit verbreiteten «Streitdichtung» beleuchten. Verfolgt wird der Traditionsstrang des Hirten- bzw. Sängerwettstreits der antiken Bukolik und der Charakter seiner Variierung in verschiedenen Epochen, wobei seine Umsetzung bei Vergil ins Zentrum der Betrachtung gerückt ist. Die zugrundegelegten Texte werden zugleich lateinisch und in deutscher Übersetzung vorgestellt. Eingebettet ist die Darstellung in kulturübergreifende Überlegungen zu Konstanten mündlicher und schriftlicher Streitdichtung.
Aus dem Inhalt: Formen mündlicher Streitdichtung – Rangstreitliteratur – Vergil: Ekl. 3 und 7 – Calpurnius: Ekl. 2 und 6 – Ausgewählte Streitdichtungen des lateinischen Mittelalters: karolingische Zeit (bes. Ecloga Theodoli), Warnerius Basilensis, miles/clericus, Mönchsorden, Wasser/Wein (Texte und Übersetzungen).