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Gesellschaftsrechtliche Voraussetzungen und Folgen einer due-diligence Prüfung

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Jens Eggenberger

Due-diligence-Prüfungen werden seit den 80er Jahren zunehmend auch in Deutschland durchgeführt. Diese aus den USA «importierte», hier eher wildwüchsig entstandene Übung stößt sich in ihren Voraussetzungen und Folgen an Normen des geltenden Rechts, die bei ihrer Entstehung mit diesem Vorgang nicht abgestimmt werden konnten. Diese Arbeit zeigt dies an den neuralgischen Hauptaspekten auf.
Zunächst wird die gesellschaftsrechtliche Zulässigkeit der Weitergabe von geheimhaltungsbedürftigen Informationen im Rahmen einer due-diligence-Prüfung untersucht. Daneben zeigt die Arbeit die Auswirkungen auf, die einerseits die Durchführung, andererseits das Unterlassen einer due-diligence-Prüfung auf das Leistungsstörungsrecht beim Unternehmenskauf haben kann.
Im Bereich des Insiderrechts ergeben sich – im Rahmen einer due-diligence-Prüfung – zum einen Auslegungsschwierigkeiten, zum anderen Unklarheiten im Verhältnis des WpHG zu gesellschaftsrechtlichen, insbesondere aktienrechtlichen Normen.
Aus dem Inhalt: Anwendungsgebiete und Ziele der due-diligence-Prüfung – Gesellschaftsrechtliche Zulässigkeit der Weitergabe von geheimhaltungsbedürftigen Informationen im Rahmen einer
due-diligence-Prüfung – Einfluß der due-diligence-Prüfung auf das Leistungsstörungsrecht beim Unternehmenskauf – Insiderrechtliche Probleme der due-diligence-Prüfung.