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Analphabetismus in literalen Gesellschaften am Beispiel Deutschlands und Griechenlands

Erwerb von Schriftlichkeit in der Schule als Förderung (schrift-)sprachlicher Handlungsfähigkeit- Eine aktuelle pädagogisch-didaktische Herausforderung

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Argyro Panagiotopoulou

Der Analphabetismus in Gesellschaften mit einer langen schriftkulturellen Tradition ist ein sehr komplexes Phänomen. Diese Arbeit konzentriert sich auf die schulische Dimension der Problematik anhand zweier – für europäische Analphabetismus-Verhältnisse sehr unterschiedlicher und gleichzeitig repräsentativer – Beispiele: Deutschland und Griechenland. Durch eine vergleichende Betrachtung der Fachdiskussion der letzten Jahre und durch eine kritische Auseinandersetzung mit Präventionsmaßnahmen im Rahmen der Grundschulpraxis werden sowohl länderspezifische als auch länderübergreifende Erkenntnisse gewonnen. Auf dieser Basis wird schließlich die Notwendigkeit einer konzeptionellen, pädagogisch-didaktischen Umorientierung des (schriftsprachlichen) Anfangsunterrichts aufgezeigt und begründet.
Aus dem Inhalt: Analphabetismus trotz Schulbesuchs in literalen Gesellschaften – Schulische Prävention von Lese-/Rechtschreibungschwierigkeiten und Analphabetismus in der Grundschulpraxis Deutschlands und Griechenlands – Schriftspracherwerb und Anfangsunterricht.