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F&E-Bilanzierung als Einflußfaktor der F&E-Freudigkeit

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Jakob Schröder

Vor dem Hintergrund der hohen Bedeutung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen liegt auch auf den Rechnungslegungsnormen Verantwortung, sich zumindest als nicht innovationsfeindlich zu erweisen. Die Arbeit untersucht für börsennotierte Unternehmen, ob das nach HGB für einen Großteil der F&E-Ausgaben bestehende Aktivierungsverbot innovationsfeindlich ist und ob von einer Aktivierung von F&E-Ausgaben ein Beitrag zur F&E-Freudigkeit zu erwarten wäre. Die Untersuchung beinhaltet die Analyse einer Fülle von einschlägigen empirischen Studien aus dem Ausland sowie ein analytisches Modell zur Quantifizierung von Investitionswirkungen. Das Aktivierungsverbot für F&E-Ausgaben erweist sich nicht allgemein als innovationsfeindlich. Es zeigt sich, daß hier verschiedene Differenzierungen vorzunehmen sind.
Aus dem Inhalt: F&E-Bilanzierung nach HGB, IAS, US-GAAP – Empirische Befunde zum Rechnungslegungsverhalten der Unternehmen, zum F&E-Investitionsverhalten der Unternehmen bei einem Aktivierungsverbot für F&E-Ausgaben und zu ökonomischen Konsequenzen unterschiedlicher Bilanzierungsnormen für F&E – Diskussion des Zusammenhangs von F&E-Bilanzierung und F&E-Freudigkeit unter ausgewählten Bedingungen.