Show Less
Restricted access

Kritische Rekonstruktion der «Pluralistischen Religionstheologie» John Hicks vor dem Hintergrund seines Gesamtwerks

Series:

Bernd Elmar Koziel

Die Existenz je anderer Religionen mit konkurrierenden, ja einander ausschließenden Wahrheits- und Heilsansprüchen bedeutet eine elementare Anfrage an das Selbstverständnis der einzelnen Religion und verlangt nach einer zureichenden Verhältnisbestimmung. Diese bewegt sich traditionell auf jenen Bahnen, die der eigene Absolutheits- oder Superioritätsanspruch vorgibt und führt bei dessen engerer Auslegung zu einem sogenannten Ex- oder bei einer weiteren Interpretation zu einem Inklusivismus.
Eine prinzipielle (religiöse) Alternative dazu formuliert die Pluralistische Religionstheologie. In ihrer wohl beachtenswertesten Version, dem Werk John Hicks, erwächst sie aus grundlegenden philosophischen und theologischen Erwägungen, deren eingehende Diskussion für jede Theologie unumgänglich scheint.
Aus dem Inhalt: Religionsepistemologie – Eine irenäische Theodizee – Eschatologie – Unterwegs zur Pluralistischen Religionstheologie: Wider die religionellen Absolutheitsansprüche – Im Umfeld der Pluralistischen Hypothese – Die Pluralistische Hypothese als Zentrum der Pluralistischen Religionstheologie – Die Christologie als Anwendungsfall.