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Studienabbruch an Pädagogischen Hochschulen

Dargestellt am Studiengang für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen

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Inge Gesk

Abbruchforschung als ein Teilbereich empirischer Hochschulforschung wird bildungspolitisch dann aktuell, wenn sich Studienabbrüche häufen. Zur Identifizierung ihrer prognoserelevanten Bedingungen wird im Rückgriff auf US-amerikanische Modelle ein institutionsspezifisches Modell des Abbruchprozesses konzipiert, dessen zentrale Hypothese eine unzureichende Studienintegration zugrunde legt. Im Rahmen einer Exmatrikuliertenbefragung werden Abbrecher und Absolventen des basalen Lehramtsstudienganges zunächst hinsichtlich ihrer subjektiven Studienbiographie miteinander verglichen. Die varianzanalytisch ermittelten Gruppenunterschiede bilden die Ausgangsvariablen für das Erklärungsmodell des Studienabbruches, das zusätzlich einer Validitätsprüfung unterzogen wird. Darüber hinaus werden Grunddaten zur Abbruchhäufigkeit, subjektive Abbruchgründe und Empfehlungen zur Prävention von Abbrüchen diskutiert.
Aus dem Inhalt: Der Forschungsstand zum Studienabbruch – Exkurs: Studienabbruchsforschung in der DDR – Die Pädagogischen Hochschulen – Die Untersuchung zum Abbruch des GHS-Studiums – Ergebnisse.