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Jacob Balde und seine Zeit

Akten des Ensisheimer Kolloquiums 15.-16. Oktober 1982

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Der Dichter und Jesuit J. Balde (1604 Ensisheim i.E.-1668 Neuburg a.d.D.) gilt heute noch als einer der bedeutendsten Vertreter der Neolatinitas im Deutschland des 17. Jahrhunderts. Die hier versammelten Beiträge - sie stammen von Germanisten, Latinisten und Historikern aus Frankreich, der BRD und der Schweiz - setzen sich zum Ziel, seinen Standort näher zu bestimmen. Es wird insbesondere versucht, seine Beziehungen zum Elsass und zum Bayern Maximilians I. zu erhellen. Aufgrund detaillierter Textanalysen wird sein Verhältnis zur Antike und zur gesamteuropäischen neulateinischen Dichtung erforscht. Einigen typischen Motiven (Eitelkeit und Utopie) gewidmete Aufsätze runden den Band ab, der einen Schritt weiter in der Erforschung des katholischen Barock im deutschen Sprachgebiet bedeutet.
Aus dem Inhalt: U.a. Ensisheim, die österreichischen Vorlande und das Jesuitengymnasium - Balde und Maximilian - Die Freundschaft mit Claude d'Avaux - Die Satire - Die Utopie - Die Eitelkeit - Rettenpacher - Claudian - Das literarische Ideal am päpstlichen Hofe - Baldes Nachleben im 18. Jahrhundert - Die Familie Orelli - «Tilia»-Ottilie: Balde und Altötting.