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Regionale Bildung

Lebensnahe Pädagogik in regionalpolitischer Mission- Eine Kritik

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Thomas Leinwather

In den vergangenen Jahren wurde es üblich, daß engagierte Lehrer sich berufen fühlen, zum Schutz der Umwelt, zur Sicherung des Friedens, zur Weiterentwicklung der Demokratie etc. im Wege von Unterricht und Erziehung beizutragen. Neuerdings gibt es pädagogische Projekte zur Förderung von Regionalentwicklung (Regionale Bildung). In kritischer Analyse widmet sich die Arbeit dem am Interuniversitären Forschungsinstitut für Fernstudien (IFF) – Projektzentrum St. Pölten entwickelten Ansatz einer lebensnahen und regionalen Bildung: Mögliche Freiheit durch Bildung leidet unter dem missionarischen Geist, politische Ziele umsetzen zu wollen; eine vorgeblich emanzipatorische Pädagogik mutiert, zu manipulativer Einflußnahme.
Aus dem Inhalt: Das politische Problem: Regionalentwicklung in Österreich – Der ganzheitliche Lösungsansatz: Eigenständige Regionalentwicklung – Ein kritischer Exkurs: Pädagogik als Vollstrecker politischer Vorgaben? – Die Mission: Aufträge staatlicher Regionalplanung an die Pädagogik – Eine empirische Umsetzungsgrundlage: Einflüsse von Bildungseinrichtungen auf Regionalentwicklung – Die bildungsphilosophische Umsetzungsgrundlage: Lebensnahe Pädagogik – Die Strategie: Lebensweltorientierte Pädagogik – Eine Definition: Regionale Bildung – Ein Auftragswerber: Das Interuniversitäre Forschungsinstitut für Fernstudien (IFF).