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Das Spannungsfeld von Verantwortungs- und Gesinnungsethik im Verhältnis zum politischen Bewußtsein Jacob Grimms

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Nicola Achterberg

Jacob Grimm war nicht nur Germanist, sondern nahm an allen wichtigen politischen und verfassungsbildenden Vorgängen des 19. Jahrhunderts teil (Wiener Kongress, Göttinger Sieben, Nationalparlament). Ziel dieser Arbeit ist, Grimms diesbezügliches Wirken unter ethischen Gesichtspunkten zu durchleuchten. Dafür wurde die Ethik-Konzeption Max Webers hinsichtlich einer Trennung von Verantwortungs- und Gesinnungsethik zugrundegelegt. Sie dient als Raster, unter dem Grimms Schaffen in verschiedenen politischen Stationen seines Lebens untersucht wird. Die Arbeit skizziert einen Verlauf in Jacob Grimms Verhältnis zu diesen beiden Ethik-Formen, der damit auch seine politische Erfahrungen nachvollzieht.
Aus dem Inhalt: Forschungsstand zum politischen Wirken Jacob Grimms – Ethik als Determinante des politischen Bewußtseins – Max Weber – Einflüsse auf Jacob Grimms Ethik – Jacob Grimms ethisches Empfinden im Verhältnis zu seinem Bewußtsein – Grimms besondere ethische Konflikte mit Zeitgenossen – Die Gegenwartsrelevanz Jacob Grimms.