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«And I too am not myself» – Konstruktionen weiblicher Identität in Werken der englischsprachigen Gegenwartsliteratur Südafrikas

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Nicole Cujai

Auch zehn Jahre nach dem Ende der Apartheid behält die Literatur dieser Zeit ihre bedrückende Unmittelbarkeit. Wurde sie zuvor häufig allein auf ihren politischen Gehalt hin gelesen, analysiert diese Studie nun die Frage weiblicher Identität in der südafrikanischen Literatur in Hinblick auf Apartheidsdiskurs, Race und Gender. Unter Reflexion der Erkenntnisse von feministischer und postkolonialer Theorie verortet sie die Identität der Figuren im Spannungsfeld von engagierter Identitätspolitik und selbstreflexivem Spiel mit der Wandelbarkeit von Subjektivität.
Betrachtet werden: Elleke Boehmer, Screens Against the Sky (1990); Nadine Gordimer, Burger’s Daughter (1979) und A Sport of Nature (1987); Lauretta Ngcobo, And They Didn’t Die (1990); Zoë Wicomb, You Can’t Get Lost in Cape Town (1987).
Aus dem Inhalt: Race, Gender und Konstruktionen weiblicher Identität in Werken der englischsprachigen südafrikanischen Literatur von Frauen – Strategien und Modelle zur Darstellung weiblicher Subjektivität – Burger’s Daughter und die Krise des weiblichen Subjekts – You Can’t Get Lost in Cape Town: Auf der Suche nach der verlorenen Identität – Das Persönliche ist politisch: Das Versagen der Oppositionen in And They Didn’t DieScreens Against the Sky: Im Gefängnis der weißen Haut – Mutationen des Subjekts: A Sport of Nature.