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Die sowjetische Nordwest- und Westfront im Sommer 1941

Bereit zum Angriff?

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Sebastian Hummel

Militärdoktrin und Angriffspläne stehen im Mittelpunkt der seit Jahren immer wieder neu geführten Diskussion um die Frage, ob Stalin und seine Militärs 1941 einen Präventivkrieg gegen das Dritte Reich vorbereitet haben. Kaum Beachtung aber findet die Frage, ob die Rote Armee überhaupt die Voraussetzungen für die Führung eines Angriffskriegs erfüllte. Hier setzt die Untersuchung an. Zunächst werden Militärdoktrin, Ausrüstungs- und Ausbildungsstand der Roten Armee daraufhin untersucht, ob hier Indizien für einen beabsichtigten Angriffskrieg zu finden sind. In einem zweiten Schritt wird den Planungen für den Baltischen und den Westlichen Besonderen Militärbezirk nachgegangen und ihre Umsetzung bis zum 30. Juni 1941 in der Annahme überprüft, daß diese den allgemeinen Generalstabsplänen untergeordneten «Verteidigungspläne» mögliche Präventivkriegsabsichten der sowjetischen Führung erkennen lassen müßten.
Aus dem Inhalt: Die Rote Armee am Vorabend des Großen Vaterländischen Krieges – Deutsche und sowjetische Planungen für den Sommer 1941 – Der sowjetische Truppenaufmarsch – Operationen der Nordwest- und Westfront, 22.-30. Juni 1941.