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Die Prosa Johannes Urzidils

Zum Verständnis eines literarischen Werdegangs vom Expressionismus zur Gegenwart

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Gerhard Trapp

Im Werk Urzidils spiegelt sich die Epoche eines Teiles der modernen deutschen Literatur, die im Expressionismus ihre erregte Basis hatte und, nach Zwischenstufen der Unsicherheit und des Suchens, zu traditionellen Formen und Gehalten zurückkehrte. Vor allem am Beispiel dreier charakteristischer Erzählungen («Weissenstein, Karl», «Grenzland» und «Ein alter Brief») gibt diese Arbeit Aufschluss über Sprache und Struktur, aber auch über Sozialkritik, Naturbegriff und Religiosität im Werk Johannes Urzidils.
Aus dem Inhalt: Die literarische Entwicklung Johannes Urzidils: Die literarische Situation in Prag - Die Lyrik Urzidils - Expressionistische Prosa - Die Abwendung vom Expressionismus in der Prosa Urzidils - Interpretationen aus dem Spätwerk: «Weissenstein, Karl», «Grenzland», «Ein alter Brief» - Einzeluntersuchungen: Sprache und Stil in den jüngsten Erzählungen - Das Groteske im Werk Urzidils - Sozialkritik - Naturbegriff und «Dinge» im Gesamtwerk - Religiosität und Todesverständnis - Bibliographie - Literaturverzeichnis.