Show Less
Restricted access

Langsam kehrten die Farben zurück

Zur Subjektivität im Romanwerk, im lyrischen und literaturtheoretischen Werk Nicolas Borns

Series:

Jörg Eggerts

An Borns Werk ist ablesbar, daß der Autor, der seit den siebziger Jahren der Neuen Subjektivität zugerechnet wird, das Thema der subjektiven Aneignung von Wirklichkeit bereits in den sechziger Jahren auf den Weg gebracht hat. Born ist damit nicht problemlos in den Kanon subjektiver Texte einzurechnen, der einzig darauf abzielt, das eigene Lebensgefühl neu zu entdecken. Born leitet sein utopisches Selbstverständnis vielmehr aus den historischen Ergebnissen der Studentenbewegung ab und adaptiert zugleich wesentliche Denkfiguren der Kritischen Theorie.
Aus dem Inhalt: Eine Reise durch den Stillstand: Der zweite Tag – Nicolas Born und die Neue Subjektivität – Die Romane der siebziger Jahre – Zur Entwicklung des prosaischen Stils – Zum literaturtheoretischen Hindergrund – Die Lyrik auf der Reise zu Fuß ins Innere.