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Der Umweltgutachter nach der EMAS-Verordnung als Vollzugsorgan des europäischen und nationalen Umweltrechts

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Torben Erbrath

Der Umweltgutachter nach der EMAS-Verordnung ist ein neu geschaffener Beruf im Bereich des Zertifizierungswesens. Durch Analyse der europäischen und nationalen Vorschriften soll erforscht werden, ob das Gutachterwesen dazu beitragen kann, beim Vollzug des europäischen und nationalen Umweltrechts mitzuwirken. Schwerpunkt bildet die Frage, ob der Gutachter verpflichtet ist, die tatsächliche Einhaltung des Rechts zu überprüfen. Bei einem Vergleich mit dem System der ISO 14000er-Reihe soll untersucht werden, inwieweit dieser neue Typus des Gutachters notwendig ist und im Wettbewerb mit den Zertifizierern nach der ISO-Norm bestehen kann.
Aus dem Inhalt: Das EMAS-System: Teilnahmeberechtigung – Die Verfahrensschritte – Die Schnittstellenfunktion des Umweltgutachters – Der Regelungsauftrag an die MitgliedstaatenRegelungen betreffend den Umweltgutachter: Aufgaben – Die Kontroverse um die Prüfungspflicht des Gutachters hinsichtlich der Einhaltung aller einschlägigen Umweltvorschriften – Umfang der Vorschriften – Bewertung der gutachterlichen Tätigkeit im Verhältnis zu den Vollzugsbehörden – Zulassung – Aufsicht – Spezielle Gremien bei der deutschen Zulassung und Aufsicht – Gebührenregelungen zu Zulassung und Aufsicht – Zusammenfassendes Ergebnis zu Zulassung und Aufsicht – Der Bezug zum Recht des Abschlußprüfers nach dem HGB – Die Zulassung und Aufsicht in anderen Mitgliedstaaten am Beispiel Großbritanniens – Auswirkungen der Freizügigkeit für ausländische Gutachter auf die nationalen Zulassungssysteme – Verfassungsrechtliche Prüfung der Bestimmungen zu Zulassung und Aufsicht – Die Qualifizierung der gutachterlichen Tätigkeit – Die Unterschiede zum Zertifizierer nach ISO 14001:1996: Die Normenserie nach ISO 14000 ff.