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Die rechtlichen Auswirkungen von Medienberichterstattung auf Strafverfahren

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Uwe Schulz

Viele Strafverfahren stehen im Mittelpunkt des Medieninteresses. Oftmals erfolgt die Berichterstattung jedoch nicht objektiv, sondern in vorverurteilender Weise. In diesem Fall kollidiert die Pressefreiheit mit der Unschuldsvermutung. Die Arbeit dokumentiert den Einfluß der Medienberichterstattung auf den Ablauf von Strafverfahren und untersucht, welche Möglichkeiten nach dem geltenden Recht für den Betroffenen bestehen sich hiergegen zur Wehr zu setzen. Im Anschluß daran wird aufgezeigt, wie mit Hilfe eines strafrechtsimmanenten Lösungsweges das Phänomen der medialen Vorverurteilung bewältigt werden kann.
Aus dem Inhalt: Einführende Bemerkungen zur Problematik – Der Begriff der öffentlichen Vorverurteilung – Rechtsschutz vor Vorverurteilung durch Medien – Reaktionen und Reaktionsmöglichkeiten auf öffentliche Vorverurteilung innerhalb der Strafrechtsordnung – Alternative Lösungswege zur strafrechtlichen Behandlung des Phänomens der öffentlichen Vorverurteilung – Zusammenfassende Thesen der Arbeit.