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Der Militärische Nachrichtendienst der Nationalen Volksarmee der DDR und seine Kontrolle durch das Ministerium für Staatssicherheit

Die Geschichte eines deutschen Geheimdienstes

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Walter Richter

Das Buch ist ein wertvoller Beitrag zur Geschichte des DDR-Herrschaftssystems. Die NVA hatte einen eigenen, sehr erfolgreichen Spionagedienst. Einer der Leiter wurde wegen persönlicher Bereicherung am Volkseigentum fristlos entlassen. Er hatte zu Lasten der DDR-Finanzen (u.a. Waffenbeschaffung für Partisanen der DKP) erhebliche Beträge mit nachrichtendienstlichen Methoden für sich persönlich und zur Korrumpierung weiterer DDR-Generäle und hoher SED-Funktionäre beiseite geschafft. Sein dabei tätiger Helfer, ein Oberstleutnant, beging Selbstmord, nachdem der General auf Betreiben des MfS abgesetzt worden war. Auf dem Gebiet der Spionage war der Dienst äußerst erfolgreich, wie an drei Beispielen aus der Bundeswehr in bisher unbekannten Details geschildert wird.
Aus dem Inhalt: Die Anfänge des Militärischen Nachrichtendienstes seit 1952 – Biographien der Leiter – Waffenbeschaffung aus Österreich für die Partisanen der DKP – Der Militärattachédienst der NVA – Untergang und Auflösung.