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Der richtige Kläger im deutschen, französischen und englischen Zivilprozeß

Ein Beitrag zur Prozeßführungsbefugnis und funktionsverwandten Rechtsinstituten

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Thomas Baumgarten

Gegenstand der Arbeit ist die Bestandsaufnahme und kritische Würdigung des deutschen Rechtsinstituts der Prozeßführungsbefugnis im Zivilrecht aus rechtsvergleichender Sicht. Nach den in sich abgeschlossenen Darstellungen des deutschen Rechts und vergleichbarer Rechtsinstitute des französischen und englischen Rechts folgt die Gegenüberstellung und Auswertung. Der rechtsvergleichende Ansatz dient zum einen der Herausarbeitung und Absicherung maßgeblicher Strukturen und angemessener Beurteilungskriterien, zum anderen bietet der Vergleich mit den ausländischen Rechtsordnungen zahlreiche Anregungen im Detail. Im Ergebnis erweist sich die deutsche Prozeßführungsbefugnis für den Verfasser als unverzichtbare Nahtstelle zwischen materiellem Recht und Prozeßrecht, die in ihrer dogmatischen Fundierung und praktischen Ausgestaltung jedoch in verschiedener Hinsicht renoviert werden sollte.
Aus dem Inhalt: Historischer Abriß der Legitimationsprüfung für den Zivilprozeß – Klagebefugnis im französischen und englischen Zivilprozeß – Parteirolle und Prozeßführungsbefugnis – Dogmatische Herleitung – Gesetzliche und gewillkürte Prozeßstandschaft – Feststellungsklagen – Verbandsklagen – Reformvorschlag.