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Die Mission der Schweiz in Korea

Ein Beitrag zur Geschichte der schweizerischen Aussenpolitik im kalten Krieg

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Marius Schwarb

Am 13. Juni 1953 stimmte der Bundesrat der Mitarbeit von schweizerischen Delegierten bei der Überwachung des Waffenstillstandes und bei der Heimschaffung der Kriegsgefangenen in Korea zu. Dieser Entscheid fiel in eine Zeit, als die Schweizer Diplomatie eine Aktivierung der Neutralitätspolitik einleitete mit dem Ziel, die Schweiz aus der Isolierung zu befreien, in die sie am Ende des Zweiten Weltkrieges geraten war und sie in das neue weltpolitische System zu integrieren. Die vorliegende Arbeit stellt die Mission der Schweiz in Korea in den historischen Zusammenhang. Sie analysiert und würdigt das Engagement unter zwei Gesichtspunkten: als Beitrag für den koreanischen Waffenstillstand und als Ausdruck der Neutralitätspolitik im Zeichen der «Neutralität und Solidarität».
Aus dem Inhalt: Das neue aussenpolitische Programm und das «Abenteuer Korea» - Der Weg nach Korea: Die Schweiz und die Verhandlungen von Panmunjom - Die Heimschaffung der Kriegsgefangenen - Die Anwendung von Gewalt - Die Überwachung des Waffenstillstandes - Auf dem Weg zurück: Die Schweiz und das Schicksal der Überwachungskommission.