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Die Landeskunde-Diskussion im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts in der DDR

Eine bildungspolitische und wissenschaftshistorische Analyse

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Claudia Spantzel

Gegenstand der Arbeit ist die Landeskunde im Rahmen der Fremdsprachenausbildung an den Schulen und Hochschulen der DDR. Untersucht wird die Entwicklung dieses Faches, das sich neben der Sprach- und Literaturwissenschaft als dritte Säule der Ausbildung von Fremdsprachenlehrern etabliert hatte. Im Zentrum der Analyse stehen dabei sowohl die bildungspolitischen Rahmenbedingungen landeskundlicher Ausbildung, das heißt Schul- und Hochschulgesetzgebung, Lehrbücher, Lehrpläne, Hochschullehrmaterialien und Studienprogramme etc., als auch wissenschaftliche Arbeiten zu theoretischen Fragen der Landeskunde. Mit Blick auf eine Landeskunde, die bis heute nicht über eine einheitliche Begriffs- bzw. Gegenstandsbestimmung verfügt, enthält das abschließende Resümee auch Gedanken darüber, ‘was bleibt’, das heißt was für eine Funktionsbestimmung der Landeskunde heute relevant sein könnte.
Aus dem Inhalt: Landeskunde und Fremdsprachenunterricht in der DDR – Die Herausbildung DDR-spezifischer Positionen in der Landeskunde-Diskussion - organisatorische Rahmenbedingungen und inhaltliche Schwerpunkte der Forschung (50er Jahre bis 1989) – Bilanz einer vierzigjährigen Diskussion – Gegenwärtige Probleme und Ausblick: Überlegungen zu einer ‘paradigmatischen’ Landeskunde.