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Das Erzstift Salzburg im Zweiten Koalitionskrieg

Kämpfe – Besetzung – Folgen

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Thomas Mitterecker

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht einer der markantesten Wendepunkte in der Geschichte des Erzstiftes Salzburg: der Zweite Koalitionskrieg der konservativen Monarchien Europas gegen das revolutionäre Frankreich. Dieser Krieg brachte schließlich die Säkularisation Salzburgs und letzten Endes den Anschluß an das Österreichische Kaiserreich. Neben den bedeutenden militärhistorischen Aspekten stehen vor allem politische und soziale Gegebenheiten im Vordergrund. Der historische Bogen spannt sich von den verschiedenen Säkularisationsplänen des 18. Jahrhunderts über die Politik des Salzburger Erzbischofs Hieronymus Colloredo mit den erzstiftischen Rahmenbedingungen der Zeit um 1800 über die Koalitionskriege und militärischen Hintergründe auf österreichischer wie auf französischer Seite, den Feldzug 1800 und die Besetzung Salzburgs, die Franzosen als Besatzungsmacht und das wechselnde Schicksal Salzburgs bis zu seiner «Emanzipation» von Oberösterreich im Jahre 1861.
Aus dem Inhalt: Rahmenbedingungen Salzburgs um 1800 – Der Feldzug von Hohenlinden bis Steyr – Kämpfe mit Salzburger Beteiligung – Die Franzosen als Besatzung – Politische und wirtschaftliche Folgen, Entwicklung Salzburgs bis 1861.