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Ramprasad Sen und Sri Ramakrishna Paramahamsa (1836-1886)

Eine religionshistorische Untersuchung zur Beziehung von Tradition und integraler Erfahrung

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Rudolf Schneiter

Das in Indien und im Westen allgemein verbreitete Ramakrishnabild, stellt den «Kali-Priester von Daksinesvara» als einen modernen Vertreter der Advaita-Philosophie Sankaras dar. Die vorliegende Arbeit untersucht Ramakrishnas Sadhana, seine erste integrale Erfahrung und die daraus resultierende Konzeption der Gottheit und der Welt. Sie weist den fundamentalen Einfluss der Sakta-Dichtung Ramprasad Sens (1718-1775) auf Ramakrishna nach und beleuchtet, mittels der Rollentheorie H. Sundéns, den Zusammenhang. Eine genuin bengalische Tradition führte Ramakrishna zu seiner ersten integralen Erfahrung und bildete zeitlebens sein religiös-philosophisches Referenzsystem.
Aus dem Inhalt: Die Hintergrundtraditionen Ramakrishnas - Die Vermittlung der Tradition - Sakta-sadhana bei Ramakrishna und Ramprasad - Die integrale Erfahrung - Die Konzeption der Gottheit und der Welt.