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Eingriffsnormen im Internationalen Privatrecht

Dargestellt am Beispiel des Arbeitsrechts

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André Stoll

Das international zwingende Recht stellt einen der umstrittensten Bereiche des Internationalen Privatrechts dar. «Eingriffsnormen» scheinen ein kollisionsrechtliches «Paradoxon» darzustellen. Ziel der Arbeit ist es, das Phänomen «Eingriffsnormen» greifbar zu machen, das bedeutet beispielsweise zu untersuchen, durch welche Eigenschaften sich Eingriffsnormen auszeichnen, oder aufzuzeigen, wie die international zwingende Wirkung einer Vorschrift zu ermitteln ist. Dabei wurde das Arbeitsrecht – in dem zwingende Vorschriften besonders häufig sind – als erläuterndes Beispiel gewählt. Besondere Beachtung wurde auch einer Fragestellung gewidmet, die im Internationalen Privatrecht zunehmend an Bedeutung gewinnt: das Verhältnis des Europarechts zum Internationalen Privatrecht.
Aus dem Inhalt: Die Definition der Eingriffsnormen – Die Einordnung der Eingriffsnormen in das kollisionsrechtliche System – Die Regelung in Art. 34 EGBGB – Europarechtliche Begrenzungen für die Anwendung inländischen Eingriffsrechts – Quellen des Eingriffsrechts, insbesondere im Arbeitsrecht – Ausländische Eingriffsnormen und Art. 32 Abs. 2 EGBGB – Die Beachtung ausländischer Eingriffsnormen.