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Das Kleinbeteiligtenprivileg des § 32a Abs. 3 Satz 2 GmbHG in der GmbH & Co. i.S.d. §§ 172a, 129a HGB

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Jens Linde

Das Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz vom 20.04.1998 (KapAEG) hat mit § 32a Abs. 3 Satz 2 GmbHG ein Kleinbeteiligtenprivileg in das Eigenkapitalersatzrecht der GmbH eingefügt. Die §§ 32a, b GmbHG gelten danach nicht mehr für den GmbH-Gesellschafter, der mit 10 % oder weniger am Stammkapital beteiligt ist. Aufgrund der §§ 172a, 129a HGB gilt dieses Privileg auch in der GmbH & Co. Die Untersuchung zeigt die Probleme auf, die bei der Anwendung der auf die GmbH zugeschnittenen Regelung auf die GmbH & Co. entstehen und versucht, sie unter Berücksichtigung des geltenden Systems des Eigenkapitalersatzrechts einer Lösung zuzuführen.
Aus dem Inhalt: Einleitung – Problemstellung – Die subjektive ratio legis des § 32a Abs. 3 Satz 2 GmbHG – Die ratio des Eigenkapitalersatzrechts nach Rechtsprechung und Gesetzgebung – Die objektive ratio des Eigenkapitalersatzrechts – Die ratio der anderen Ausnahmen vom Eigenkapitalersatzrecht – Die objektive ratio legis des § 32a Abs. 3 Satz 2 GmbHG – Das Kleinbeteiligtenprivileg des § 32a Abs. 3 Satz 2 GmbHG in der GmbH & Co. i.S.d. §§ 172a HGB – Zusammenfassung.