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Die Untergliederung der Bundesrepublik Deutschland in strukturierte Wirtschaftsregionen

Eine empirische Untersuchung auf der Grundlage der Raumstrukturtheorien von von Thünen, Christaller und Lösch

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Birger Lang

In dieser Untersuchung werden verschiedene alternative Untergliederungen der Bundesrepublik Deutschland erarbeitet. Ausgangspunkt hierfür ist die in der öffentlichen Diskussion immer wieder auflebende Debatte über eine Neugliederung des Bundesgebietes. Analysiert wird, welche strukturierten Wirtschaftsregionen sich ergeben, wenn den Ideen ausgewählter regionalwissenschaftlicher Theorien, insbesondere den Raumstrukturtheorien von von Thünen und Christaller sowie ihren Erweiterungen, gefolgt und diese auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland angewendet werden. Die resultierenden Untergliederungen zeigen, dass selbst bei kreisscharfer Abgrenzung administrativ-politischer und sozio-ökonomischer Raum auseinanderfallen.
Aus dem Inhalt: Der isolierte Staat als Wirtschaftsregion – Die zentralen Orte als Zentren der Wirtschaftsregionen – Die Wirtschaftsgebiete – Erweiterung der Modelle Christallers und Löschs – Die Beziehungen zwischen Zentrum und Peripherie – Analyse der Anordnung der Standorte der Städte und der Mittelpunkte der Kreise zur Identifizierung von regionalen Siedlungsclustern – Klassifikation der Stadt- und Landkreise nach ihrer Zentralität – Die Abgrenzung der Einzugsgebiete der Zentren nach dem Kriterium der wirtschaftlichen Attraktivität zur Bestimmung strukturierter Wirtschaftsregionen – Simultane Anordnung der Versorgungszentren und Abgrenzung ihrer Versorgungsgebiete zur Bestimmung strukturierter Wirtschaftsregionen.