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Das umwelt(völker)rechtliche Prinzip der «gemeinsamen, jedoch unterschiedlichen Verantwortlichkeit» und das internationale Schuldenmanagement

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Ana Maria Pomar Borda-Diamant

Die Arbeit geht von einer existierenden Disparität in der internationalen Weltgemeinschaft aus. Das Umweltvölkerrecht hat Mechanismen entwickelt, Umweltprobleme unter Berücksichtigung der Forderungen von Verteilungsgerechtigkeit zu behandeln. In diesem Sinne stellt das Prinzip der gemeinsamen, jedoch unterschiedlichen Verantwortlichkeit eine Verwirklichung des Gerechtigkeitsgedankens im internationalen Umweltrecht dar. Grundsätzlich führt dieses Prinzip eine positive Ungleichbehandlung der Staaten ein. Die internationale Finanzpolitik hat sich zunächst ohne Rücksicht auf Gerechtigkeitsansätze entwickelt, trägt ihnen aber immer mehr Rechnung. Dabei berühren sich Finanz- und Umweltpolitik. In der Schnittfläche liegt das ökonomische Instrument der Debt for Natur Swaps. Diese Zusammenhänge darzustellen, ist die grundsätzliche Problemstellung der Arbeit. Im Ergebnis wird behauptet, dass das Prinzip der gemeinsamen, jedoch unterschiedlichen Verantwortlichkeit auch eine Brücke zwischen dem Recht internationaler Finanzbeziehungen und dem Umweltvölkerrecht darstellt.
Aus dem Inhalt: Von einem Entwicklungsvölkerrecht zu einem Völkerrecht der globalen Partnerschaft – Internationale Finanzbeziehungen und die völkerrechtliche Problematik von Umwelt und Entwicklung – Die Debt for Nature Swaps als ergänzende Methode des Umweltvölkerrechts.