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Identität im filmischen Werk von Paul Auster

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Beate Hötger

Der Amerikaner Paul Auster wurde durch Romane wie The New York Trilogy oder Moon Palace bekannt. Inzwischen aber ist der Schriftsteller auch für das Kinopublikum kein Unbekannter mehr. So schrieb er das Drehbuch für Smoke und führte dort zusammen mit Wayne Wang erstmalig Regie. Lulu on the Bridge wurde dann Austers erster eigener Film, den er als Drehbuchautor und Regisseur umsetzte. Diese beiden Filme von Paul Auster stehen im Fokus dieser Arbeit, die sich mit den Fragen und möglichen Antworten zur Identität in seinen Filmen befasst. Bereits in seinem literarischen Werk gibt er diesem komplexen Thema großen Raum. Das Medium Film, eine für Auster neue Ausdrucksform, stellt jedoch andere Herausforderungen an erzählerische Mittel. Seine filmischen Lösungen werden in diesem Buch anhand detaillierter Regieanalysen herausgearbeitet. Ebenso werden die Identitätsmodelle untersucht, die der Erzähler Auster seinem Publikum anbietet.
Aus dem Inhalt: Die «verlorene» Identität - Theoretische Ansätze zu Subjektbildungsprozessen in der Postmoderne – Die Person Paul Auster als Erzähler im medialen Wechsel – Die Kunst des genuinen Erzählens – Die filmische Narrativik in Smoke – Analyse der Geschichten in Smoke – Die filmische Narrativik in Lulu on the Bridge – Mythos und Magie in Lulu on the Bridge.