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Der Auskunftsanspruch gemäß § 131 AktG und das Informationsbedürfnis des Aktionärs als Verbandsmitglied und Kapitalanleger

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Henning Bälz

Die Rolle des Aktionärs als Kapitalanleger hat in jüngster Vergangenheit verstärkt an Bedeutung gewonnen und tritt neben das traditionelle Bild des Aktionärs als Gesellschafter. Ziel der Untersuchung ist es, am Beispiel des Auskunftsrechts zu zeigen, welche Rolle ein gesellschaftsrechtlich vermittelter Anlegerschutz bei der Auslegung aktienrechtlicher Vorschriften spielt. Ausgehend von den Motiven des Gesetzgebers wird § 131 AktG in Beziehung zu anderen mitgliedschaftlichen Rechten und dem aktienrechtlichen Informationssystem gesetzt. Dabei wird nicht nur deutlich, daß es die mitgliedschaftlichen Vermögensrechte sind, die im Mittelpunkt des Informationsinteresses eines Kapitalanlegers stehen, sondern auch, welche Beschränkungen das geltende Recht einem Aktionär insofern auferlegt.
Aus dem Inhalt: Die Anspruchsvoraussetzungen gemäß § 131 AktG – Auskunftsrecht und Stellung des Aktionärs in der AG – Das Verhältnis des Auskunftsrechts zu anderen Mitgliedschaftsrechten – § 131 AktG im Informationssystem der AG – Speziell geregelte Auskunftsrechte – Schranken des Auskunftsrechts.