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Die päpstliche Kanzlei und ihre Urkundenproduktion (1141–1159)

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Stefan Hirschmann

Auf der Basis einer DV-basierten Erhebung von über 4.100 mittelalterlichen Urkunden ist der Autor zu dem Ergebnis gelangt, dass die päpstliche Urkundenproduktion in enger Verbindung zur Jahreszeit, den jeweiligen Klimaverhältnissen und der kurialen Mobilität steht. Bestimmte Empfänger- und Adressatengruppen zeigen personelle und institutionelle Verbindungen zwischen Papsttum und einzelnen Regionen der abendländischen Christenheit. Anhand von tiefgreifenden Textanalysen (Formularstudien) konnten neue Erkenntnisse über die Funktion und Arbeitsweise der päpstlichen Kanzlei erzielt werden. Editionen bislang ungedruckter Urkunden ergänzen die Studie.
Aus dem Inhalt: Zusammensetzung und Arbeitsweise der päpstlichen Kanzlei – Urkundenformen – Itinerar – Empfänger- und Adressatengruppen – Initium – Arenga – Narratio – Formularwesen.