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Der schwarze Traum vom Glück - Haiti seit 1804

Haiti seit 1804

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Gerhard Menzel

Nach dem heroischen Freiheitskampf der schwarzen Sklaven von St.-Domingue-Haiti sollte der erste moderne «schwarze» Staat das «schönste, volkreichste, wohlhabendste, blühendste Land, und seine Einwohner, die früher so elend waren, die glücklichsten der Welt» werden. Der Weg von dieser Zukunftsvision zum heutigen Haiti, das als das Armenhaus der westlichen Hemisphäre gilt, wird in dieser Geschichte des Inselstaates seit 1804 nachgezeichnet. In den chronologischen Ablauf eingearbeitet sind Untersuchungen zu den gesellschaftlich-politischen und geistigen Faktoren, die die Geschicke dieses «geschundenen Landes» bestimmten.
Die Arbeit gibt eine interpretierende Zusammenfassung der relevanten deutschen, aber auch der frankophonen und angelsächsischen Literatur zum Thema. Sie möchte aber auch einen Eindruck von der Dramatik und Farbigkeit der Geschichte des so reich begabten, aber unglücklichen haitianischen Volkes vermitteln.
Aus dem Inhalt: Koloniale Vorgeschichte – Haiti im 19. Jahrhundert: Kaiser, Könige und Präsidenten – Kirche und Wodu – Glanz und Elend der Elite – Haiti und die Mächte der Karibik – Die amerikanische Okkupation und ihr Nachspiel – Die Dynastie der Duvaliers – Haiti seit 1986 – Die Geschichte der Volkskultur.