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Glaspaläste und Mikrofinanz

Beiträge zur Entwicklungsfinanzierung

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Manfred Nitsch

Seit Beginn der Entwicklungszusammenarbeit sind Entwicklungsbanken bevorzugte Partner der Geberinstitutionen gewesen. Die erklärten entwicklungspolitischen Ziele – seitens der armen Bevölkerung zusätzliche Investitionen zu stimulieren – haben sie jedoch nur selten erreicht. Auch die «Integrierten Programme» und die Nichtregierungsorganisationen mit ihren «Rotationsfonds» haben die Entwicklung eines Finanzsystems für die Kleingewerbetreibenden, die Kleinbauern und die Bewohner des städtischen «informellen Sektors» eher behindert als gefördert. In den letzten Jahren sind spezielle Mikrofinanz-Banken mit einem gleichzeitig kommerziellen und zielgruppenorientierten Anspruch gegründet worden, die sich in vielen Entwicklungs- und Transformationsländern besser bewährt haben.
Aus dem Inhalt: Kritik der Entwicklungsbanken – Finanzwirtschaftliche Bedürfnisse der Zielgruppen – Erfahrungen mit Rotationsfonds – Die neuen Mikrofinanz-Institutionen – 30 Jahre kritische Begleitforschung zur Entwicklungspolitik, vor allem in Lateinamerika.