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Die Insiderhandelsverbote des Wertpapierhandelsgesetzes

Wirtschaftsstrafrecht europäischen Ursprungs

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Frank Soesters

Erst seit dem 1. August 1994 existieren spezialgesetzliche Normen zur Unterbindung des Insiderhandels. Der Verfasser arbeitet zunächst die strafrechtsdogmatischen Grundlagen der Insiderhandelsverbote heraus. Er gelangt zu dem Ergebnis, daß der Insiderhandel ein strafwürdiges Verhalten darstellt und elementare Rechtsgüter gefährdet. Anschließend erfolgt die für den Rechtsanwender erforderliche Auslegung der unbestimmten Rechtsbegriffe.
Als Wirtschaftsstrafrecht mit europäischem Hintergrund weist das Insiderrecht eine ganz besondere Charakteristik auf. Der Autor versucht durch Zusammenführung der einzelnen Interpretationsmethoden sowohl dem Sinn und Zweck der strafbewehrten Verbote als auch den europäischen Vorgaben gerecht zu werden.
Aus dem Inhalt: Wirtschaftliche Auswirkungen des Insiderhandels – Rechtsgut der Insider- handelsverbote – Strafwürdigkeit und Strafbedürftigkeit des Insiderhandels – Verhältnis der einzelnen Auslegungsmethoden – Auslegung der Rechtsbegriffe der Insiderpapiere – Insider und Insidertatsache – Auslegung der Verwertungsverbote für Primär- und Sekundärinsider, des Weitergabe- und des Empfehlungsverbots.