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Die steuerliche Subjektqualifikation des Private Express Trust

Dargestellt am Beispiel des nach dem Trusts (Jersey) Law errichteten Jersey Trust

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Hartmut Winkler

Insbesondere unter erbschaftsteuerlichen Gesichtspunkten wurden Trustgestaltungen in Deutschland lange Zeit als «Steuerschlupfloch» angesehen. Um solche vermeintlichen Steuersparmodelle einzudämmen, erfasste der Gesetzgeber mit dem StEntlG 1999/2000/2002 den Übergang von Vermögen auf eine «Vermögensmasse ausländischen Rechts» als neuen Erwerbstatbestand.
Mit Blick auf die mit dieser gesetzlichen Neuregelung einhergehenden steuerlichen Konsequenzen analysiert diese Arbeit am Beispiel des nach dem Recht der Kanalinsel Jersey errichteten «Private Express Trust» erstmalig umfassend die Problematik der steuerrechtlichen Qualifikation des Trust als eigenständiges Rechtssubjekt. Neben einer systematischen Untersuchung der zivil- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen in Jersey sowie der Bundesrepublik Deutschland wird hierbei ein besonderes Gewicht auf die Wirkungsanalyse der erbschaftsteuergesetzlichen Neuregelungen gelegt. Über ihren theoretischen Ansatz hinaus lässt die Veröffentlichung damit auch die verbliebenen praktischen Einsatzmöglichkeiten des Trust als Instrument der internationalen Vermögens- und Nachfolgegestaltung erkennbar werden.
Aus dem Inhalt: Das Privatrecht des Jersey Trust – Der Trust als nicht normierte Rechtsfigur im Recht der Bundesrepublik Deutschland – Der Jersey Trust als ertragsteuerliches Rechtssubjekt – Der Jersey Trust als erbschaft- und schenkungsteuerliches Rechtssubjekt.