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Deconstructing Woody Allen

Ein amerikanischer Filmemacher zwischen Kunst und Kommerz

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Angelika Janssen

Dekonstruktion ist eine bei der Interpretation und in der Kritik von Woody Allens filmischem Werk bisher zu wenig berücksichtigte Kategorie. Durch Parodie und Zitat, die Vermengung komischer und tragischer Elemente verfremdet Allen immer wieder die gängigen Erzählkonventionen. Dabei ist die Unvereinbarkeit von künstlerischer Ambition und kommerziellem Erfolg ein Thema, das ihn nachhaltig beschäftigt. Hinsichtlich der Produktionsbedingungen steht er dem europäischen Autorenfilm näher als dem Hollywoodkino. So werden die klassischen Genres stets aufs Neue ironisiert und persifliert. Diese Studie folgt Woody Allen auf seinen filmischen Erkundungen der expressiven Möglichkeiten zwischen Kunst und Kommerz.
Aus dem Inhalt: Dekonstruktion als Analyseverfahren – Deconstructing Harry als filmische Umsetzung des dekonstruktivistischen Ansatzes – Künstlerfiguren bei Woody Allen – Der Stadtneurotiker als Typus bei Woody Allen – Das Thema «Starkult» in Woody Allens Filmen.