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Einfluss und Grenzen des Shareholder Value

Strategie- und Strukturwandel deutscher Großunternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie

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Steffen Becker

Am Beispiel von sechs deutschen Großunternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie wird untersucht, welchen Einfluss kapitalmarktorientierte Managementkonzepte in den 90er Jahren auf die strategische Unternehmenspolitik hatten. Obwohl der Aktienmarkt in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen hat und die meisten börsennotierten Unternehmen wesentliche Elemente angloamerikanischer Sharholder-Value-Konzepte übernommen haben, ist ihr Einfluss auf die Unternehmensführung begrenzt. Die Anforderungen des Kapitalmarkts sind in der Regel kein Sachzwang, so dass dem leitenden Management ein wesentlicher Handlungsspielraum verbleibt. Dies spiegelt sich in den teilweise divergierenden Entwicklungspfaden, die die Unternehmen eingeschlagen haben.
Aus dem Inhalt: Corporate Governance und Sharholder Value in Deutschland – Entwicklungstendenzen der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie: Fallstudien zu BASF, Boehringer, Degussa, Fresenius, Hoechst und Merck – Eigentumsverhältnisse, Portfoliomanagement, Konzernsteuerung und aktienbasierte Bestandteile der Entlohnung.