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Österreich und die EU-Osterweiterung

Maximale Chancen – Maximale Risiken

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Martin Lugmayr

Österreich ist durch seine geographische Lage von den Chancen und Risiken der EU-Osterweiterung maximal betroffen. Einerseits ist sie ein zentrales sicherheitspolitisches, aber auch ökonomisches Lösungskonzept für Problemstellungen, die in der Ostöffnung und dem Globalisierungsprozess ihre Wurzeln haben. Andererseits könnte Österreich im Falle eines überhasteten Beitrittsprozesses, multipliziert Unsicherheit und ökonomische Anpassungsschocks importieren. Entsprechend dieser Handlungszwänge tritt das offizielle Österreich für die EU-Osterweiterung ein, legt aber sein Hauptaugenmerk nicht auf das Tempo, sondern auf eine möglichst sorgfältige Vorbereitung. Im inoffiziellen Österreich hat es die Politik verabsäumt – weniger aus sachpolitischem und mehr aus wahltaktischem Kalkül – das Thema außerhalb des polarisiert geführten Parteienwettbewerbs zu stellen.
Aus dem Inhalt: EU-Osterweitung – Chancen-Risiko-Analyse – Ökonomische und geopolitische Rahmenbedingungen – Länderprofile der Kandidaten – Österreichische Perspektiven – Handlungsspielräume und -zwänge – Integrationspolitik als Problemkatalysator – Parlamentarische Auseinandersetzung – Verbände – Öffentliche Meinung – Medienberichterstattung – Europapolitische Perspektiven.