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Die Gleichnisse der Rabbinen,- Erster Teil: Pesiqta deRav Kahana (PesK)

Einleitung, Übersetzung, Parallelen, Kommentar, Texte

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Clemens Thoma and Simon Lauer

Die 133 Gleichnisse des kompilatorischen rabbinischen Werkes PesK sind zwischen dem 2. und 6. Jahrhundert n.Chr. hauptsächlich in Galiläa entstanden. Zum grössten Teil sind sie Entwürfe für jüdische Homilien. Daneben kommen aber auch allgemein sapientiale und esoterische Gleichnisse vor. In dieser Edition werden die PesK-Gleichnisse von ihrer midraschischen Umgebung abgehoben und kommen so als spezifische rabbinische Erzählgattung zu ihrem Eigenrecht. Nicht nur die formkritische, sondern auch die literaturtheoretische und hermeneutische Erforschung der rabbinischen Gleichnisse ist bisher erst selektiv geleistet worden. Sie wurden ausserdem entweder von jüdischen oder christlichen Blickpunkten aus einseitig gewertet. Die beiden Herausgeber - der eine ist Jude, der andere Christ - bearbeiteten und werteten deshalb alle PesK-Gleichnisse gemeinsam. Als Fernziel haben sie sich eine moderne Kommentierung aller rabbinischen Gleichnisse gesteckt.
Aus dem Inhalt: U.a. Literaturtheoretische Grundlegungen der rabbinischen Gleichnisse - Ursprünge - Sprache - Edition - Alter-Forschungsgeschichte und Forschungsstand - Uebersetzung und Kommentierung aller PesK-Gleichnisse und ihrer Parallelen - Texte nach der Mandelbaum-Edition - Register.