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Selbstbewußtsein und Objektivität

Eine Studie zur transzendentalen Deduktion der reinen Verstandesbegriffe von 1781

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Harald Klein

Die Arbeit leistet eine Analyse von Kants transzendentaler Deduktion der reinen Verstandesbegriffe in der ersten Auflage der Kritik der reinen Vernunft von 1781. Ausgehend von Kants eigenen Hinweisen im Vorwort der Prolegomena wird eine neue Sichtweise auf den Deduktionstext entwickelt, die nicht nur bislang dunkel gebliebene Teile desselben erhellt, sondern zugleich auch einen vertieften Einblick in den methodologisch gesehen stringenten Aufbau der A-Deduktion gewährt. Darüberhinaus ermöglicht sie eine neue Deutung der weitestgehend als transzendentale Psychologie abgewerteten Lehre Kants von der transzendentalen Einbildungskraft, ohne dabei auf irgendeine Theorie des Sinnesdatenatomismus zurückgreifen zu müssen.
Aus dem Inhalt: Problemstellung und Lösungsstrategie der A-Deduktion – Verhältnis der A-Deduktion zur metaphysischen Deduktion – Gliederung des Aufbaus der A-Deduktion – Die transzendentale Rekonstruktion des Zeitbewußtseins – Das Argument der A-Deduktion in der Kritik.