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Die Überwachung einer US-amerikanischen Aktiengesellschaft durch institutionelle Anleger

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Konstantinos Kyriakakis

Gerade bei großen Aktiengesellschaften mit weit gestreutem Aktienbesitz sind die Kapitalgeber mit den Leitern der Gesellschaft nicht mehr identisch. Das führt zu einem Interessenkonflikt zwischen Aktionären und Management. Die vorliegende Arbeit untersucht zunächst Ursachen und Auswirkungen dieses Konflikts. Anschließend geht sie der Frage nach, inwiefern institutionelle Anleger mit ihrem Sachverstand und ihrem Einfluß dazu beitragen können, den Konflikt abzumildern. Denn gerade diese Investoren haben die Möglichkeit, die den Aktionären zur Verfügung stehenden Mittel intensiv zu nutzen, um die Unternehmensleitung im Hinblick auf das Aktionärsinteresse zu kontrollieren. Entscheidend ist dabei, von welchen juristischen und ökonomischen Faktoren die institutionellen Investoren bei ihrer Tätigkeit beeinflußt werden. Es zeigt sich, daß diese Faktoren die Formen, Mittel, Schwerpunkte und auch Ergebnisse des Einsatzes der institutionellen Anleger beeinflussen. Die Arbeit kommt zu dem Schluß, daß die institutionellen Investoren den Interessenkonflikt zwischen Management und Aktionären durchaus abschwächen können, aber darüber hinaus mit ihrem Einfluß auch die ökonomische Effizienz erhöhen.
Aus dem Inhalt: Das Problem des Interessenkonfliktes zwischen Management und Aktionären und die möglichen Lösungsansätze – Die für die Überwachungsbereitschaft der institutionellen Anleger entscheidenden, juristischen und ökonomischen Faktoren – Rechtlicher Rahmen und Beteiligungsdaten der institutionellen Anleger – Die Überwachungstätigkeit der institutionellen Anleger: Einsatzkriterien und -mittel - Schwerpunkte des Einsatzes – Bewertung der Tätigkeit der institutionellen Anleger.