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Die Staatsgrenze in ihrem Einfluß auf den regionalen Entwicklungsstand

Eine empirische Analyse am Beispiel Belgiens, der Niederlande und Nordrhein-Westfalens

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Arne Scheuer

Sind Grenzregionen wirtschaftlich benachteiligt? Nicht nur in der ökonomischen Fachliteratur wird diese Frage gerade nach den politischen Umwälzungen des vergangenen Jahrzehnts kontrovers diskutiert. Die Argumentation stützt sich dabei häufig auf isolierte Einzelbefunde. Um verläßliche Aussagen treffen zu können, führt diese Arbeit eine vergleichende Analyse von Grenz- und Binnenregionen durch. Der Untersuchungsraum umfaßt Belgien, die Niederlande und Nordrhein-Westfalen. Bei der Spezifikation des statistischen Modells wird besonderer Wert auf die Kontrolle der allgemeinen Wachstumsdeterminanten gelegt. Es erfolgt eine Überprüfung des Einflusses der Grenznähe auf die gesamtwirtschaftliche Aktivität und verschiedene Sektoren mit ihren unterschiedlichen Standortbedürfnissen. Einen Schwerpunkt der Analyse bildet der Vergleich der Wirkungsweise von Sprach- und Staatsgrenzen.
Aus dem Inhalt: Zur parallelen Entwicklung von Staat und Grenze – Die Relevanz der Grenze in Abhängigkeit von den Merkmalen der Staaten – Die Struktur des Untersuchungsraums – Theoretische Zusammenhänge zwischen Grenzwirkung und wirtschaftlicher Entwicklung – Datenerhebung und statistische Methodik – Vergleichende empirische Analyse sektoraler und gesamtwirtschaftlicher Aktivität in Grenz- und Binnenregionen – Ausführliches Sach- und Ortsnamenregister – English Abstract – Résumé français.