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Textbedeutung

Zur prozeduralen Analyse und Repräsentation struktureller Ähnlichkeiten von Texten

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Alexander Mehler

Vor dem Hintergrund der Entwicklung Neuer Medien gewinnen Verfahren zur maschinellen Textanalyse zunehmend an Bedeutung. In diesem Buch wird ein Ansatz zur automatischen Textanalyse vorgestellt, der sich an der Aufgabe orientiert, Texte auch dann als zusammengehörig zu identifizieren, wenn sie nur wenige oder gar keine oberflächenstrukturellen Gemeinsamkeiten aufweisen, dafür aber ähnliche Inhalte behandeln. Die automatisch ermittelten Textähnlichkeitswerte werden dazu verwendet, dynamische Hypertexte zu erzeugen, die es dem Leser erlauben, dasselbe Textuniversum aus wechselnden Perspektiven zu traversieren. Das Buch trägt insgesamt dazu bei, Hypertexte als genuin linguistischen Gegenstand zu rekonstruieren.
Aus dem Inhalt: Prozedurale Textsemantik und explorative Korpuslinguistik – Semiotische Kompositionalität – Numerische Repräsentation von Texten in Texträumen – Automatische Generierung unscharfer Hypertexte.