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Kinder lesen «Vorstadtkrokodile»

Eine empirische Studie zur Rezeption des Kinderromans Max von der Grüns

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Wozan Urbain N'Dakon

Was und wie lesen heutige 10- bis 12jährige Schulkinder? Warum begeistern sie sich immer noch mehr für ihre Freizeitlektüre als für die Schulbücher? Welche Rolle spielt Buchlektüre in der heutigen Mediengesellschaft für die Ich-Entwicklung der Kinder? Inwiefern kann der Deutschunterricht von den Ergebnissen einer empirischen Studie zur Rezeption des deutschen Schulbuchklassikers Vorstadtkrokodile profitieren? Auf diese Fragen bietet der Autor am Beispiel des Kinderromans des Dortmunder Schriftstellers Max von der Grün Antworten aus einer entwicklungspsychologischen Perspektive. Dabei behält er konsequent die Perspektive der jungen Leser mit den Lesemotiven, Problemen und Bewältigungsversuchen, die in ihren Briefen an den Schriftsteller und in mehreren Live-Interviews zum Ausdruck kommen. Für Kinderbuchautoren, für DeutschlehrerInnen und für Spezialisten der Kinderliteraturforschung ein lesenswertes Werk mit interessanten, zum Teil überraschenden Ergebnissen.
Aus dem Inhalt: Zur Theorie der Untersuchung. Literaturrezeption zwischen Informationsverarbeitung und Lebensbewältigung – Die Textseite: Textimmanente Analyse des Wirkungspotentials – Die Leserseite: Präsentation und Interpretation der Leserbriefe – Die Leserseite: Begegnung mit aktuellen einzelnen Lesern – Zusammenfassender Überblick und Konsequenzen.