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Die Bewußtseinsform bei normalpsychologischen Affekttaten: Ein Vorsatzproblem?

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Heinz Nau

In dieser Arbeit wird die bisher wenig gestellte Frage nach dem Vorliegen des kognitiven Elements auf Tatbestandsvorsatzebene untersucht. Dabei wendet sich der Autor konkret gegen die in Literatur und Rechtsprechung vorherrschende Fiktion der Lehre vom Mitbewußtsein. Um ein auf der Grundlage einer ratio-orientierten Betrachtungsweise anzustrebendes Ergebnis zu finden, ist neben der Berücksichtigung aller Tatbestandsmerkmale die Schaffung eines besonderen Tatbestandes für Affektdelikte notwendig.
Aus dem Inhalt: Die verschiedenen Affektbegriffe in Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie und Strafrecht – Wirkungen des Affekts in Medizin, Psychiatrie, Psychologie und ihre Bewertung im Strafrecht auch unter Berücksichtigung des heutigen Menschenbildes – Das Wesen und die Bewußtseinsform des Vorsatzes im Strafrecht.