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Zur bisherigen und zukünftigen Rolle der europäischen Nationalstaaten

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Günter Mardus

Der in Europa entstandene Nationalstaat ist inzwischen zu einem weltweiten Phänomen geworden trotz der wachsenden internationalen Verflechtung. Die europäischen Nationalstaaten boten bisher ihren Bürgern Freiheit, Sicherheit, Wohlfahrt, Mobilität und politische Teilhabe. Dazu bedarf es nunmehr ihrer verstärkten Zusammenarbeit angesichts globaler Herausforderungen. Den bewährten Rahmen für ein solches Zusammenwirken liefert die Europäische Union. Sie benötigt, um sich bei fortschreitender Integration die Zustimmung ihrer Bürger weiterhin sichern und ihre Rolle in der Welt wirklich spielen zu können, eine neuartige Bundesstaatlichkeit in Form einer Nationalstaatenföderation. Deren politische Träger blieben ihre Mitgliedstaaten. Sie würden auf diese Weise die geforderte Vielfalt in der größeren Einheit garantieren.
Aus dem Inhalt: Geschichtliche Entwicklung der Nationen und Nationalstaaten, ihre Identität und Legitimität – Der moderne Nationalstaat, seine Gefährdungen und seine Rolle bei der europäischen Integration – Vorschlag für die zukünftige politische Struktur der Europäischen Union.