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Die sprachliche Realisierung exemplarischer Schlüsselbegriffe im Werk von Jean Racine

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Michaela Sambanis

Drei Tragödien von Jean Racine, Andromaque, Bérénice, Phèdre, werden hier anhand ihres Wortschatzes interpretiert, und zwar nicht aufgrund von Einzelwörtern, sondern unter übergreifenden Begriffen (Konzepten). Diese Methode eröffnet Einblicke in die jedem Werk eigenen Konzeptkonstellationen und das dazugehörige Wortmaterial, welches – bei insgesamt begrenztem Umfang von 2941 Wörtern – durch Racine stets neu genutzt wird und so eine erstaunlich variable Semantisierung erhält. Die Studie nutzt die statistischen Erfassungen der Lexik, geht über sie hinaus und verarbeitet die Ergebnisse der jüngsten Racine-Forschungen.
Aus dem Inhalt: Drei Tragödien von Jean Racine (1639-1699): Andromaque, Bérénice, Phèdre, interpretiert über ihre Schlüsselbegriffe – Nutzung der Wortstatistik, Gruppierung nach Leitthemen, Auswertung des Wortmaterials über Isotopien und Synonyme – Einbettung in den Kontext.