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Der repräsentative Außenseiter

Thomas Mann und sein Werk im Spiegel der deutschen Presse 1898 bis 1933

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Meike Zöger

Die zeitgenössische Kritik hat Thomas Manns Werke von Anfang an mit Lob und Tadel begleitet. 23 Jahre alt war er, als er seinen ersten Novellenband veröffentlichte. Erkannte man damals schon das Talent des jungen Schriftstellers? Kam sein erster Roman bei der Presse gut an? Und wie ging es weiter? War man in Lübeck stolz auf ihn? Oder in München? Wie wurde der Weg Thomas Manns von der ersten Erzählung bis zum Nobelpreis von der Kritik begleitet? Geht man diesen Fragen nach, wird bald klar: Es geht nicht nur um Literatur. Es geht auch um den politischen und gesellschaftlichen Hintergrund jener Zeit. Thomas Manns Lebenstil, seine öffentlichen Äußerungen und nicht zuletzt seine politischen Standpunkte gaben Anlaß zu vielfältiger Berichterstattung. Wo stand Thomas Mann in der Öffentlichkeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik? Welche Rolle spielte er dort? Mit der Beantwortung dieser Fragen wird ein Stück deutscher Zeitgeschichte sichtbar – dargestellt an einem der berühmtesten Repräsentanten.
Aus dem Inhalt: Das zeitgenössische Presseecho auf: Der kleine Herr Friedemann – Buddenbrooks – Tristan – Fiorenza – Königliche Hoheit – Der Tod in Venedig – Betrachtungen eines UnpolitischenVon deutscher Republik – Der Zauberberg – 50. Geburtstag – Nobelpreis – Deutsche Ansprache.